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Beitrag von
Timo
"Seit Januar Achillessehnenprobleme"
hinzugefügt von Timo am (20.05.2009 11:49)
Oh Gott! Wenn ich das hier so lese, bin ich als 31jähriger Fußballer wohl im Arsch!
Bräuchte unbedingt Tipps u Hoffnung.
Im Januar bekam ich 3 Weisheitszähne gezogen, hatte
1 Woche Bettruhe u täglich Ibuprofen 600.
Mein Fehler begann dann, als ich 14 Tage nach der OP
ins Fußballtraining auf dem teils gefrorenen Kunstrasen einstieg. Aufeinmal hatte ich höllische Achillessehnenschmerzen. Ursprung links und relativ hoch. Es ging gar nichts mehr. Seitdem konnte ich kein Training mehr machen. Die Schmerzen wanderten von links nach rechts und immer tiefer Richtung innere Ferse. Der Doc meinte dort setze die Achillessehne an. Therapie: Anfangs Traumeel u Wobenzymtabletten, Voltaren u Traumeel Salbe (zieht aber an Sehne schlecht ein), dazu Physio 1 mal die Woche u 2 mal löste ein Osteopath meine Fehlstellungen und Blockaden, 1 mal pro Woche Elektro. Mein Fehler in der Zeit: Am Wochenende spielte ich Fußball ohne Training bis es nicht mehr
ging- meist nach 50-60 Minuten, da es um den Aufstieg ging. So war es montags immer wieder schlimmer. Nun mach ich seit 16 Tagen keinen Sport, bin in Physio u Strombehandlung und holte 10 Tage lan 3x Ibu 600. Beim Gehen geht es super, aber an sprinten scheint noch nicht zu denken, denn wenn ich auf die Sehne drücke, sind da noch leichte Schmerzen....Was soll ich weiter tun! Will ab Mitte Juni gerne in die Vorbereitung auf die neue Saison einsteigen...ich kann aber auch nicht ewig ibo nehmen, 10 Tage reichen mal. Wo sind dann nun Spezialisten? Was sollte mein nächster Schritt sein.
Werde auch vorsichtig diesmal einsteigen: Schwimmer, Rad fahren, dann joggen und dann Fußball,
hab nur solche Angst, dass es wieder von vorne los geht ))))-:
> Re[1]: Seit Januar Achillessehnenprobleme
~ hinzugefügt von Katja am (29.07.2009 11:21)
hallo,
ich habe an beiden achillessehnen probleme seit nun mehr 2 jahren, ich spiele ebenfalls seit 12 jahren fußball und dachte vor kurzem auch das es das war!
ich war mehrfach in behandlung mit kernspin und strom therapie hier ne pille, da ne pille und ne salbe-nicht´s hat geholfen- es hat mich auch niemals ein arzt wirklich angefasst an der achillessehne, bis letzte woche!!!
aus voller verzweifeifelung bin ich nun endlich zu dem arzt gegangen den meine mannschaftskolleginnen mir empfohlen haben!
er hörte sich meine probleme an, sah zu wie ich durch seine praxis spazierte und sagte schließlich, das ist keine entzündung, sondern ein bindegewebsproblem, das bindegewebe der sehne hat sich wie ein glasfaserkabel aufgespleißt!!!
er behandelt mich (er persönlich kein physiotherapeut)nun mit einer mechanischen therapie um das bindegewebe zu glätten, das tut hölle weh, wirklich sehr doll weh, aber nach der behandlung ist es so als hätte ich nie probleme mit der Achillessehne gehabt, ich war am montag das 2. mal in behandlung und bin heute immernoch rel. schmerzfrei ausser direkt nach dem aufstehen!
das hatte ich noch nie diese schmerzen waren permanent vorhanden bis letzten montag!
mein tip lasst euch nicht mit schmerzmitteln vollpumpen die bekämpfen nicht die ursache, sucht euch nen "alten" mediziner der nicht nur ferndiagnosen stellt und versucht es mit der mech. therabie der bindegewebsglättung!
Gruß katja
> Re[2]: Seit Januar Achillessehnenprobleme
~ hinzugefügt von Stephan am (29.07.2009 13:50)
hallo katja,
deinen ausführungen stimme ich fast komplett zu - fast immer liegt in der tat ein problem der fasern vor. während der therapie (die wahrlich nichtschön ist - sag ich meinen patienten immer bevor ich anfange ;) ) ist durchaus eine kurzzeitige therapie parallel mit schmerzmitteln möglich. gerade hochdosiertes ibuprofen wirkt ab ca 1500 einheiten entzündungshemmend - das nutze ich manchmal gezielt aus. NUR schmerzmittel sind dagegen unsinn, weil sie, wie du gesagt hast, die ursache nicht bekämpfen.
> Re[3]: Seit Januar Achillessehnenprobleme
~ hinzugefügt von Timo am (07.08.2009 08:53)
Danke für die beiden Antworten!
Ich glaube die Therapie mit der Glättung hatte mein Osteopath auch damals einmal mit mirgemacht.
Mit so einem Holzstäbchen.
Er sagte, wenn man von außen das Gewebe zerstöre, würde es sich neu bilden und wäre dann besser als vorher. Hat etwas weh getan, aber danach war es wirklich 30-50 Prozent besser!
Ich hatte mich übrigens daran gehalten, ganz langsam einzusteigen mit Rad fahren und erst dann Laufen. Bin schon fast wieder Einsatzbereit. Die Geduld wurde belohnt, die Waden wieder stärker und das Gewicht 4 kg leichter. Bin nun auf dem Weg aus dem "Teufelskreis". Allerdings nach vielen Sprints und Sprüngen muss ich einen Tag pausieren- aber immerhin kann ich 3 mal die Woche wieder ins Fußballtraining. Insgesamt bin ich bei 70% erst, aber wenn mich diese Verletzung eins lehrte, dann das Geduld hier egal welche Therapie hier ganz oben steht!!!!!!!!!!!!! Es fällt zwar sehr schwer, aber Überehrgeiz macht dich an der Achillessehne zum Halbinvaliden!
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