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Beitrag von
Bernd


"Chronische Achillodynie"

hinzugefügt von Bernd am (02.01.2012 11:46)
Hallo,





Ich bin begeisterter Hobbysportler (u.a. New York City, Wien, München Marathon) und leide seit mittlerweile mehr als 3 Jahren an chronischer Achillodynie. Ich bin bei den besten Sportärzten in Behandlung.



Dennoch hat bis dato leider keine Therapie dauerhaft geholfen. Ich habe wirklich alles ausprobiert: Podologische Einlagen, Gymnastik, Exzentrische Übungen, Repuls-Tiefenbestrahlung, Physiotherapie und Mesotherapie. Ab besten waren noch Cortisonspritzen. Danach war ich zumindest für jeweils 3 Monate völlig schmerzfrei. Allerdings sehe ich darin auch keine Dauerlösung und finde mich jetzt immer mehr mit einer OP ab. Ist eine OP aber eine sichere Lösung??? Wer kann mir hierzu Bescheid geben? Bin über jede Hilfe überaus dankbar!!!





Bernd



> Re[1]: Chronische Achillodynie
     ~ hinzugefügt von Myriam am (24.01.2012 14:15)

Ich kenne dieses Thema leider nur zu gut. Ich leide seit 2004 an Achillodynie, mal rechts, mal links, mal beidseits. Wunderbar. Am liebsten möchte man lernen auf den Händen zu laufen, den jeder Schritt ist eigentlich einer zu viel und tut bestialisch weh. Das erste Mal konnte die Achillodynie (damals rechts) nach 15 Monaten Dauerschmerz und unendlichen Therapien (Diclo, Einlagen, Reizstrom, Volateren-Verban, Ultraschall, Mikrowelle) mit 4 Sitzungen Stoßwellentherapie geheilt werden. Die Therapie ist nicht gerade billig und wird auch nicht von der Kasse übernommen. Aber immerhin, dieses erste Mal hatte sie mir wunderbar geholfen. Danach schlug sie noch 2 x an. Ich habe damals aber nicht mehr so lange gewartet, sondern ging gleich wieder bei den ersten Anzeichen zum Orthopäden. Seit Juni bin ich jetzt wieder massiv mit dem linken Fuß zu Gange. Wegen der Sommerferien (Orthopäden müssen auch mal in Urlaub), konnte ich diesmal die Therapie erst mit Verspätung beginnen und nach 15 Sitzungen war noch keine Besserung erkennbar. Da habe ich das gelassen, war einfach zu teuer, ohne Resultat. Danach folgten ganze 6 (sechs!!) Sitzungen "manueller Therapie" beim Physiotherapeuten. Der Ansatz war gut, eine leichte Linderung spürbar, aber 6 Sitzungen waren definitiv zu wenig. Kommentar des Orthopäden: er könne mir erst frühestens 3 Monate nach der letzten Sitzung beim Physiotherapeuten ein erneutes Rezept ausstellen. Mit anderen Worten: Kassenpatient zahle oder leide!

Übrigens der Kommentar des Radiologen bei der MRT sprach Bände: Ihre Acihillessehne sieht aber nicht gut aus, das dauert noch mindestens ein Jahr, bis sie das wieder in den Griff bekommen. Danke, jetzt bin ich schlauer, aber es hilft auch nicht sonderlich.

Ich komme aus dem Rhein-Main-Gebiet. Hätte da jemand einen Tipp für mich (Arzt, Klinik etc.) für alternative Behandlungsmöglichkeiten? Wäre sehr sehr dankbar!



Myriam


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